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Mittwoch, 1. Mai 2013

„Lulu“ mit Alexander Weise in THEATER HEUTE und eingeladen zu den Hessischen Theatertagen

Die am Staatstheater Kassel aufgeführte Inszenierung „Lulu“ von Frank Wedekind (Regie: Sebastian Schug) mit Alexander Weise als Maler Eduard Schwarz wurde zu den Hessischen Theatertagen am Stadttheater Gießen eingeladen. „Lulu“ wird das Theaterfestival am 13.06.13 eröffnen.

Tickets und Termine

Wir gratulieren!


Christine Wahl schreibt in der Aprilausgabe der THEATER HEUTE:
„Mit der tiefen Ergriffenheit des genialischen Künstlers – vor allem von sich selbst – schwadroniert der Maler Schwarz eingangs über Beinschwung, Hüftlinie und weitere bewährte Vorzüge seines Modells Lulu. Natürlich zeigt er dabei beharrlich auf einen leeren Bilderrahmen. (…) Bahnbrechende Verdienste in puncto (freiwilliger) maskuliner Eigenparodie erwirbt sich insbesondere Alexander Weises Emo-Maler Schwarz, wenn er sich nach seinem gramvollen suizidalen Ableben noch einmal mit letzter Kraft aus der weiträumigen Blutlache aufrappelt, um seiner jugendlichen Witwe als weinerlicher Peter-Maffay-Verschnitt ein inbrünstiges: «Wenn ich sterbe, stirbt nur ein Teil von mir, und ein andrer lacht mit dir» hinterher zu drohen. Ähnlich zielsicher vergriffen hatte sich Schwarz bereits mit seiner Brautwerbekampagne, einem ausgesucht ranzigen Pathos-Import aus der italienischen Aschenputtel-Schmonzette «Cinderella '80» mit adäquatem Eighties-Soundtrack: In seiner Eigenheit, auf geradezu erhabene Weise out of time zu sein, liegt ja bekanntlich des Herrenwitzes größtes Faszinosum. (…) Dass das so gut gelingt, hängt natürlich wesentlich an Sebastian Schugs Fähigkeit, den Text mit minuziösem Präzisionsanspruch auf seine Gegenwartstauglichkeit abzuklopfen: Die mittlerweile bühnenhandelsüblichen Ironie-Brechungen oder (Männlichkeits-)Parodien sind hier tatsächlich niemals Selbst-, sondern so plausibles wie wohl dosiertes Mittel zum höheren Inszenierungs-Zweck.“


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