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Freitag, 22. November 2013

Alexander Weise feiert am 30.11. Premiere am Schauspielhaus des Staatstheaters Kassel.

Die Jungfrau von Orleans
Romantische Tragödie von Friedrich Schiller

Premiere ist am 30.11.2013, 19.30 Uhr im Schauspielhaus des Staatstheaters Kassel

»Ein blindes Werkzeug fordert Gott, mit blinden Augen musstest du’s vollbringen!
Sobald du sahst, verließ dich Gottes Schild, ergriffen dich der Hölle Schlingen.«

Regie: Gustav Rueb
Bühne: Florian Etti
Kostüme: Ulrike Obermüller
Dramaturgie: Stephanie Winter

Johanna d' Arc: Eva Maria Sommersberg
Thibault d' Arc: Jürgen Wink
Dauphin | Montgomery: Alexander Weise
Agnes Sorel | Königin Isabeau: Anke Stedingk
Graf Dunois | Lionel: Björn Bonn
La Hire | Raimond: Bernd Hölscher
Du Chatel | Talbot: Matthias Fuchs
Herzog von Burgund: Thomas Meczele
Messenger: Bertrand | Raoul | Soldat | Schwarzer Hase | Jesus: Christoph Förster



>>Ist die Krone denn ein so einzig Gut,
ist es so bitter schwer, davon zu scheiden?<<



Der Dauphin Karl ist verzweifelt: Alle seine Städte sind von einer mächtigen Koalition aus englischen Truppen und französischen Überläufern erobert, das Land ist zerstört. Einzig Orleans leistet noch Widerstand. Als er seinen Gefolgsleuten resigniert die Kapitulation vorschlagen will, wird die Nachricht vom Sieg seiner Armee vor Orleans gebracht: Ein junges Mädchen, das behauptet, von der heiligen Jungfrau persönlich gesandt zu sein, habe sich an die Spitze des belagerten Heeres gestellt und die Feinde in die Flucht geschlagen. Kriegerische Stimmen Gottes bemächtigen sich dieses Bauernmädchens, die sie fast lüstern nach Schwert, Helm und Fahne greifen lassen.

 Die Jungfrau ist ein nicht zu fassendes, rätselhaftes Geschöpf; sie passt in kein weltliches System. Irdische Macht bedeutet ihr nichts. Die Männer, deren Herrschaft sie mit ihrem unerschrockenen Kampf gerettet hat, fürchten sie wie eine vom Teufel Besessene oder versuchen, sie sich durch Heirat gefügig zu machen. In mehreren Schlachten führt sie die französischen Truppen mit kriegerischer Begeisterung und unerbittlicher Härte zum Sieg – bis sie sich auf dem Schlachtfeld in den englischen Anführer Lionel verliebt und selbst an ihrer göttlichen Kraft zu zweifeln beginnt. Am Ende wird sie als Ketzerin angeklagt und in einer letzten Schlacht tödlich verwundet. Die Jungfrau muss sterben, damit man sie gefahrlos verehren und zur Heldin erheben kann.


Weitere Spieltermine: 05.12.13, 07.12.13, 20.12.13, 28.12.13, 10.01.14 und weitere
Tickets und Infos unter: www.staatstheater-kassel.de

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