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Donnerstag, 31. Mai 2012

Alexander Weise feiert Premiere mit Brechts „Baal“

                                           ©Dominik Ketz

Am Staatstheater Kassel ging Bertolt Brechts „Baal“ mit Alexander Weise erfolgreich über die Bühne. Brechts erstes abendfüllendes Theaterstück erzählt in 24 Szenen die Geschichte des Dichters Baal. Alexander Weise spielt in dieser Inszenierung Baals Freund Ekart, mit dem er heimatlos durchs Land zieht.
„Als es anfängt zu regnen, ahnt Baal, dass er und die Gesellschaft nicht mehr zueinanderfinden werden. »Du sinkst immer tiefer«, sagt sein Freund Ekart (Alexander Weise) zu Bertolt Brechts Titelheld (Uwe Steinbruch), der trocken antwortet: »Ich bin zu schwer.« (…) Insgesamt gibt es 30 Rollen an 15 Schauplätzen. Jeder der acht Akteure spielt mindestens drei Figuren. Die Orte auf der von Susanne Maier-Staufen genial konzipierten Bühne stellen sie selbst her. Dafür nehmen sie einfach die Holzplatten, die an Rohren unter der Decke hängen und bauen neue Wände. Den Boden bedeckt feines Granulat, das mit jedem schlurfenden Schauspieler neue Muster bildet. Die Bühne ändert sich damit so oft wie Baal sein Gemüt, denn der kann auch zärtlich und humorvoll sein. Irgendwann tropft es aus den Rohren, und Baal und Ekart sitzen bald an einem kleinen Fluss auf der Bühne. Gegen Ende tragen gar alle Stierköpfe vor ihren Gesichtern. Da ist aus Baal ein Maskenbaal geworden.“ HNA, 29-05-2012
Karten und weitere Informationen unter: www.staatstheater-kassel.de

Mittwoch, 9. Mai 2012

MICHAEL F. STOERZER spielt wieder "IRENE BINZ, DIE FRAU IM KOFFERRAUM"

Wiederaufnahme  am 10., 11., 31. Mai und 01. Juni 2012 im Theater unterm Dach, Berlin.

Zum Inhalt:
Aus Liebe flieht Irene Binz – gegen ihre politische Überzeugung – wenige Jahre nach dem Mauerbau in den Westen. Zum Vater des gemeinsamen Kindes. Und wird bitter enttäuscht. Ihre Geschichte, die in ihrer Einzigartigkeit exemplarisch für den Irrwitz der deutsch- deutschen Vergangenheit steht, gibt sie an ihren Sohn weiter.

Pressestimmen:
"
Unmerklich geschieht eine Verwandlung. Michael F. Stoerzer schlüpft in die Rolle der Irene Binz. Verkleidung braucht es dafür nicht. Das ist nebensächlich. Der nahtlose Übergang ist vortrefflich inszeniert. Michael F. Stoerzer beweist sich berührend im Monologdrama. [...] Ein starkes Stück."  (Neues Deutschland)

"Michael F. Stoerzer lässt  teilhaben an der Verzweiflung und der Suche nach dem richtigen Weg, den Irene Binz am Ende jedoch nie gefunden hat. [...] Sehr emotional und toll gespielt. Großer Respekt für diese Leistung."  (Freies Wort)

Inszenierung: Marc Lippuner
Eine Produktion von PortFolio Inc.
Gefördert durch das Bezirksamt Pankow von Berlin und die Rudolf Augstein Stiftung.

Weitere Infos

Freitag, 4. Mai 2012

Maike Möller-Bornstein tanzt die PROKNE in der neuen Inszenierung des „Theater Anu“:

Ovids Traum – Im Garten der Wandlungen
Zu sehen als öffentliche Probe einmalig in BERLIN:
Sonntag 06. Mai 2012,  21:00 - 23:00 Uhr
Montag 07. Mai 2012, 21:00 - 23:00 Uhr
Theaterhaus Berlin Mitte
Wallstraße 32, 10179 Berlin
Eintritt frei – Inszenierung im Park des Theaterhauses!
„Um die zarte Brust legt sich dünner Bast. Das Haar wächst sich zu Laub aus, die Arme zu Ästen; der eben noch so flinke Fuß haftet an zähen Wurzeln, das Gesicht hat der Wipfel verschlungen: Allein der Glanz bleibt ihr.“(Metamorphosen, I 449-553, Apollo und Daphne)
Ovid verwandelt in seinem Geschichtenzyklus „Metamorphosen“ Menschen zu Bäumen, Steinen, Vögeln und Blumen…  Theater Anu zeigt zurückgebliebene Hüllen der Verwandelten: Schuhe, aus denen Flammen züngeln; Gewänder, die zu Lampen umgestaltet wurden. Das Gewebe der Kleider löst sich auf, wird zu neuem Faden gesponnen, eingeflochten von Baum zu Baum, verwoben in riesige Kokons. Gärtner hüten diesen magischen Ort, begleiten die Metamorphosen und erzählen ihre Geschichten.
Weitere Spieltermine 2012
11./12. Mai | Iserlohn
19. Mai | Naumburg
11./12. Juli | Heppenheim
17. August | Troisdorf

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Donnerstag, 3. Mai 2012

Claudia Wiedemer ist in "Eine Stille für Frau Schirakesch" ,

 dem neuen Stück von Theresia Walser in einer Inszenierung von Anette Pullen bei den Autorentagen des Deutschen Theaters Berlin zu sehen.
Eine sechsköpfige Gesprächsrunde, darunter General Gert, Soldatin Rose und zwei Schönheitsköniginnen, warten auf den Moment der Steinigung, auf ihre Stille für Frau Schirakesch. Angeführt wird die Gesprächsrunde von Hilda, der Fragenstellerin, der Wagenlenkerin. Theresia Walser treibt ihre Figuren auf das ungesicherte Terrain der öffentlichen Meinungsäußerung, auf dem das, was eigentlich verhüllt bleiben will, unbeabsichtigt zu Tage tritt.
Gastspiel Theater Freiburg/Osnabrück
8.+9. Juni 2012
Regie Annette Pullen
Bühne und Kostüme Iris Kraf
Dramaturgie Ruth Feindel

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