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Dienstag, 30. April 2013

Birgit Stauber und Stephanie Lexer auf den New Faces Awards

© http://www.zimbio.com/pictures/q2pbl1O5rgV/Arrivals+New+Faces+Awards+Berlin/rZMEEbNmVXe


BIRGIT STAUBER UND STEPHANIE LEXER
auf dem roten Teppich.

Montag, 29. April 2013

Donnerstag, 18. April 2013

Mette Lysdahl spielt die Rolle "Lioba" in "Der Kommissar und das Meer" in Gotland

Regie: Anno Saul
Folge 15 + 16
Produktionsfirma: Network Movie
ZDF

Dienstag, 16. April 2013

Natalie Novag hat in Berlin den Kurzfilm ,,Old habbits", Regie Hannah Stockmann, Mokoari produktions abgedreht.

Natalie spielt das Tramper Girl Stacy,  das dem einsamen Aron ( Andreas Stadler) auf wundersame Weise wieder ins Leben hilft.

Donnerstag, 11. April 2013

Le-Thanh performt diesen Samstag eigene Songs im "Schokoladen" in Berlin Mitte, mit dabei: Flemming Borby und Markus von Schwerin

Diesen Samstag ist unsere Schauspielerin Le-Thanh Ho mit ihren Songs im Schokoladen in Berlin Mitte zu sehen und zu hören.
Ihre poetischen Songs bewegen sich zwischen melancholischen Chansons und verträumten Deutschpop, die Texte sind düster und schwer und dabei gleichzeitig hoffnungsvoll und verspielt.




www.facebook.de/lethanhmusik
https://www.facebook.com/events/633196716697749/

Wo? Schokoladen, Ackerstrasse 169, Berlin Mitte
Wann? Samstag, 13.04.2013, 19 Uhr

Foto: Chris Aoun

Dienstag, 9. April 2013

Hans Ruchti- zu hören !!!!

Der aktuelle "haarsträubende Fall von Philip Maloney" mit Hans Ruchti als Jean-Pierre Türler (mit Hündchen...) vom Sonntag, 3. März 2013 auf SRF 3 gibts hier zu Nachhören:

Montag, 8. April 2013

Joachim Schönfeld- Sendeankündigung Cobra 11- Folge 242 "Geld regiert die Welt"

der geplante Ausstrahlungstermin für die Folge 242 „Geld regiert die Welt“ der neuen Cobra 11 Staffel, wird der 11. April 2013 sein.
Die Folge wird um 20:15 Uhr auf RTL gesendet.

mit Joachim Schönfeld

Wir wünschen gute Unterhaltung
mit Action, Spaß und Spannung!

Donnerstag, 4. April 2013

Alexander Weise- Es gibt nur noch wenige Möglichkeiten den KAUFMANN VON VENEDIG UND SEIN TRAUM VON WAS IHR WOLLT  zu sehen.

Der Kaufmann von Venedig und sein Traum von Was ihr wollt
von William Shakespeare
Deutsch von Erich Fried und Thomas Brasch
Regie: Patrick Schlösser, Bühne: Daniel Roskamp, Kostüme: Katja Wetzel, Musik: Wolfgang Siuda, Dramaturgie: Thomaspeter Goergen, Choreinstudierung: Alexander Weise.
Mit: Thomas Meczele, Christoph Förster, Alina Rank, Nora Dörries, Björn Bonn, Alexander Weise, Eva Maria Sommersberg, Franz Josef Strohmeier, Thomas Sprekelsen, Dieter Bach, Peter Elter, Peter Bauche, Jens Brömer, Alfred Daniels, Stefano DeBortoli, Fritz Kutzer, Dankwart Pankow-Horstmann.
Dauer: 2 Stunden 50 Minuten, eine Pause



Hier noch eine Nachtkritik:
Der Kaufmann von Venedig und sein Traum von Was ihr wollt – Patrick Schlössers komplexer Shakespeareabend in Kassel
Abgründiger Traum-Schaum
von Wolfgang Behrens
Kassel, 21. September 2012. Es ist schon ein Kreuz mit diesem Stück! Im "Kaufmann von Venedig" hat Shakespeare die Konflikte gleich klafterweise auf die Rücken seiner beiden Protagonisten geladen: Da ist das Drama des Melancholikers Antonio, der vor lauter Schwermut leichtfertig sein Leben für einen Geliebten aufs Spiel setzt; da ist das Duell zweier Wirtschaftsprinzipien: der realwirtschaftlich agierende Kaufmann Antonio tritt gegen den rein finanzwirtschaftlich ausgerichteten Verleiher Shylock an; und da ist die Tragödie zweier gesellschaftlicher Außenseiter, des Homosexuellen Antonio und des Juden Shylock. Zuletzt ist da aber auch immer dieses vermaledeite Happy End, das nur über die maximale Demütigung Shylocks funktioniert: Der hier offensichtlich wirksame Antisemitismus (der in Shakespeares England seltsam anlass- und anschauungslos war, da Juden dort seit 1290 Ansiedlungsverbot hatten) ist nicht mal eben wegzuleugnen.
Über schlammigem Untergrund
Dass sich der Kasseler Oberspielleiter Patrick Schlösser in seiner Inszenierung des "Kaufmanns" sonderlich für die meisten der genannten Konflikte interessiert hätte, kann man nicht gerade behaupten. Sein Antonio Thomas Meczele geriert sich als latent aggressiver Finsterling, dessen Liebes- und Wirtschaftsnöte kaum einmal angedeutet, nie aber ausgespielt werden. Lässig choreografiert, in kaltes Licht getaucht und sprachlich über weite Strecken regelrecht tiefgekühlt geht das Drama über die Bretter, die hier – auf der Bühne von Daniel Roskamp – wie Planken auf einer Baustelle über schlammigen Untergrund gelegt sind.
Das schnurrt so ab. Doch dann ist da Shylock, und wenn man Alexander Weise in dieser Rolle sieht, dann kann einem angst und bange werden. Dieser Shylock ist aalglatt, wendig, schnell und von schneidender Intelligenz, er lächelt süffisant und artikuliert mit ostentativer Kontrolliertheit. Alexander Weises brillantes Spiel und die ambivalente Weise, wie er die klischeehafte, den Juden zugeschriebene selbstgefällige Gewieftheit und grienende Verschlagenheit ausspielt, werfen aber sofort Fragen auf: Wie nah darf man Shylock an antisemitisch motivierte Stereotype heranrücken, selbst wenn man sie reflektieren will? Wie werden Figuren wie Shylock überhaupt zu Projektionsflächen dafür? Entstehen die Klischees nicht erst in unserem Blick?
Harter Schnitt! Patrick Schlösser hat ja nicht einfach den "Kaufmann von Venedig" inszeniert. Der Abend heißt vollständig "Der Kaufmann von Venedig und sein Traum von Was ihr wollt". Und das geht so: Kaum setzt Shylock in der entscheidenden Szene das Messer an, um seinen Schuldschein einzulösen und Antonio ein Pfund Fleisch nächst dem Herzen herauszuschneiden, macht dieser eine Art Nahtoderfahrung und träumt sich in die Shakespeare-Komödie "Was ihr wollt" hinein. Auf einmal verkehrt sich alles. Während stetig vom Schnürboden Traum-Schaum auf die Schlammbühne rieselt und sich zu einem stattlichen Hügel auftürmt, ist das Unterkühlte des "Kaufmanns" nun wie weggeblasen. "Humor, wenn es dich wirklich gibt, bring' mich in Stimmung", sinniert der von Peter Elter herrlich pierrothaft verkörperte Narr, und los geht's mit prallster Komödie.
Das Eigenartige ist: Die im "Kaufmann" nur beiläufig gestreiften Motive werden nun plötzlich auf verrückte Art greifbar. Antonios Homosexualität wird im Traum zu einer wilden Transgender-Fantasie: Christoph Förster, der im ersten Teil Bassanio, der Geliebte des Kaufmanns, war, spielt nun Viola, das Mädchen, das als Junge verkleidet in die Dienste des schwermütigen Herzogs Orsino (konsequenterweise wieder Thomas Meczele) tritt. Förster gelingt das Kunststück, diese Viola in einem androgynen, niemals tuntigen, nur manchmal zart angeschwulten Zwischenreich anzusiedeln – die Geschlechterverwirrung, mit der Shakespeare ohnehin fortwährend spielt, wird so auf die Spitze getrieben.
Der eigentliche Kunstgriff Schlössers aber besteht darin, die Rollen von Shylock und Malvolio ineinanderfallen zu lassen. Malvolio, der sittenstrenge puritanische Diener aus "Was ihr wollt", ist ein Außenseiter wie Shylock, nur weitaus naiver. Und folgerichtig wird er zum Opfer einer wahrlich infamen Intrige seiner Mitmenschen. Alexander Weise darf hier zwar als treuherzig gelackmeierter Snob den begnadeten Komödianten geben, doch er findet auch herzzerreißende Töne für die Abgründe, die sich Malvolio in seiner brutalen Demütigung offenbaren.
Wenn des Kaufmanns "Was ihr wollt"-Traum zum Ende kommt, ist Shylock durch Malvolio hindurch ein anderer geworden. Es scheint, als habe Shylock, um sich die Demütigung Malvolios vom Leib zu halten, die Rolle des Judenklischees bewusst auf sich genommen: Lieber bewusst der Außenseiter sein als zu einem gestempelt werden. Die überaus bittere Pointe von Patrick Schlössers Inszenierung ist, dass seinem Shylock die letzte Entwürdigung trotzdem nicht erspart bleibt. In Abweichung zu Shakespeare wird Shylock hier nicht dazu verurteilt, Christ zu werden, sondern man lässt ihn die antisemitisch vorcodierte Rolle des Juden weiterspielen und in ihr hässlichstes Extrem treiben. "Meine Rolle muss weitergehen", sagt Alexander Weise und verwandelt sich in die Karikatur eines osteuropäischen Juden, wie sie der "Stürmer" abscheulicher nicht hätte erdenken können.
Bei all dem grandiosen Typen-Spaß, den der "Was ihr wollt"-Teil aufbietet: Dieser "Kaufmann"-Schluss ist harter Stoff.

Vorstellungen sind noch am 07.04.13 und am 05.05.13.
www.staatstheater-kassel.de

Dienstag, 2. April 2013

Alexander Weise - Umjubelte Premiere von Moritz Rinkes „Wir lieben und wissen nichts“.

In Anwesenheit des Autors Moritz Rinke ging die Premiere seines neuen Stücks „Wir lieben und wissen nichts“ am Staatstheater Kassel mit Alexander Weise in der Rolle des Roman erfolgreich über die Bühne. Die Bühne in Kassel ist nach Frankfurt, Bern, Aachen und Hamburg erst die fünfte Spielstätte, in der das Stück aufgeführt wird.
Sebastian, Kulturhistoriker mit prekärer Auftragslage, sitzt in seinem »Bewusstseinszimmer« voller Bücher und liest. Hannah, seine Freundin, ist entsetzt: In einer Stunde kommen die Wohnungstauschpartner aus Zürich und Sebastian hat noch nicht gepackt. Noch bevor die Stunde um ist, klingelt es. Roman, Ingenieur bei einer Firma, die Internet-Satelliten baut, und seine Frau Magdalena stehen vor der Tür. Hannah und Roman stehen unter Dampf, Sebastian und Magdalena entschleunigen. Vier Lebensentwürfe, zwei Paarmodelle wirbeln in aufgeheizter Lage durcheinander.
„Viel Applaus gab es im Kasseler Schauspielhaus am Samstagabend für Markus Dietz’ Inszenierung des Vier-Personen-Stücks. Er pegelt die boulevardeske Komödie nicht auf Klamauk ein, sondern nimmt Tempo heraus, öffnet den Schauspielern Raum für tragische Momente: lässt sie Stagnation spüren, innere Leere. Die Möglichkeit, dass ihre Beziehungen bereits am Ende sind. (…) Alexander Weise trumpft als wollpullitragender IT-Bastler für Satelliten auf - im Bewusstsein, dass die Welt immer besser wird. Lautstark macht er den Larry, wenn Sebastian das Kennwort fürs WLAN nicht im Kopf hat, und steht schließlich entwürdigt in der Unterhose da. Bewundernswert subtil lässt Weise spüren, dass Roman bereits ahnt, dass sein Erfolg am Ende ist.“ HNA
Tickets und weiter Informationen unter www.staatstheater-kassel.de